Die nachstehend beschriebenen Reisetouren sind eine Anregung zur Besichtigung einiger Städte der Region Venetien, die im allgemeinen nicht sehr bekannt, aber für den Reisenden, der seinen kulturellen Horizont erweitern möchte, nicht weninger sehenswert sind.

Caorle – Porto S. Margherita – Duna Verde – Eraclea Mare – Jesolo/Punta Sabbioni – Venezia

Dieserzwar relativ kurze Ausflug ermöglich es, an der Ufern der Lagune entlang zu fahren und die Schönheit der Lagunenlandschaft zu geniessen. Man fährt von Caorle aus, die Küste entlang, über Porto Santa Margherita, Eraclea Mare, Jesolo bis man Punta Sabbioni erreicht hat. Man kann von hier aus das Linienschiff nehmen, welches direkt nach Venedig fährt und ganz in der Nähe des Markusplatzes anlegt.

Caorle – Concordia Sagittaria – Portogruaro – Sesto al Reghena – Pramaggiore – Summaga

Dieser sehr charakteristische Teil der Ebene verläuft und verzweigt sich entlang der Flusse Lemene, Reghena, Loncon und Lison.

Concordia Sagittaria (Julia Sagittaria) wurde im Jahre 42 v.Cr. als römische Kolonie auf der alten Römerstasse via Annia gegründet. Die Stadt hat viele Bauwerke und Kunstschätze aus der römischer Zeit bewahrt wie die “Ponte Romano” ( Römische Brücke), die beiden Basiliken aus frühchristlicher Zeit, die beiden Begräbnisstätten, das Baptisterium sowie den römischen Kirchenturm. Portogruaro ist ein reizendes, mittelalterliches Städtchen, an der Fluss Lemene vorbeifliesst. In der Altstadt sind von beachtlichem Interesse: die Strasse “via Martiri della Libertà” mit dem “Piazza Municipio” ( Rathausplatz), der Dom und die Mühlen. Sesto al Reghena hat einensehr alten Stadtkern, an der Fluss Reghena vorbeifliesst. Sehenswert ist die im Jahre 741 gegründete, mit wertvollen Gemälden verzierte Benediktinerabtei. Pramaggiore . Die Ortschaft ist wegen der nationalen Weinausstellung bekannt. Hier ist ein Besuch in den Weinstben unumgänglich, um den Rebensaft der hiesigen Anbaugebiete zu kosten. Summaga. Neben einer alten Benediktinerabtei befindet sich hier noch eine Kirche aus dem 13. Jahrehundert, derer Kuppel und derer Wände mit Fresken ausgemalt sind, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen.

Caorle – S. Stino di Livenza – Mestre/Venezia – Oriago – Mira – Dolo – Padova

Diese Tour verläuft entlang der “Riviera” des Flusses Brenta, und die Kunstliebhaber können hier einige der schönsten Villen Venetiens besichtigen oder von aussen bewurden, die venezianische Patrizierfamilien von den berühmtesten Baumeistern an der Grenze zwischen dem XVI. und dem XIX. Jahreundert erbauen liessen. Die meistbekannten Villen befinden sich in Oriago: die Villa Gradenigo; in Mira: Villa Venier Contarini mit einigen Fresken Francesco Ruschis; in Dolo: Villa Ferretti Angeli, ein Werk des Architekten Vincenzo Scamozzi; in Stra: Villa Pisani, jetz Villa Nazionale; sie ist zusammen mit Villa Manin in Passariano der grandioseste Bauwerk unter den venezianischen Villen. Unser Fahrt geht weiter den Fluss Brenta entlang bis nach Padua, eine der Städte Venetiens, die künstlerisch gesehen, am meisten zu bieten haben. Besonders sehenswert ist die Besichtigung der Baslika des Heiligen Antonius, die Piazza delle Erbe mit dem nahe gelegenen Dom und dem Baptisterium, die Capella degli Scrovegni mit den Freskenmalereien Giottos und das Stadtmuseum

Caorle – Motta di Livenza – Oderzo – Conegliano – Vittorio Veneto – Valdobbiadene

Diese Tour ermöglichst es, einen Teil der Hügellandschaft zur durchfahren, wo der “Prosecco” triumphiert, der Schaumwein Venetiens. Die Reiseroute verläuft zwischen Hügeln, entlang des Flusses Piave durch die Hochebene des Montello, einst Schauplatz des Krieges 1914-1918 und heute kultstätte der typischen Gastronomie, berühmt durch die Champignonzucht, die “Soppressa” ( Presswurst) und einen ganz hervorragenden, angenehmen leichten Wein. Conegliano ist dei Stadt des Weines und des Schnapses: Sie ist seit 1817 Sitz einer renommierten Schule für Weinbau und Weinbaukunde. Sie bewahrt ausserdem  bedeutende Zeugnisse der Geschichte : den Dom aus dem XIV. Jahrhundert, die Strassen mit charakteristichen Arkaden und mit Fresken ausgeschmückte Paläste. Sehenswert ist auch die Kirche “San Martino” und das Kastell, dessen Museum zahlreiche Geschichtszeugnisse birgt.

Vittorio Veneto ist die Stadt des Sieges ( Krieg 1914-1918). Sie dehnt bsich zum Teil auf die Ebene aus, teils ist sie auf einem Hügel angesiedelt, wo sich das Kastell S.Martino, das longobardischen Ursprungs ist, erhebt. Neben dem Kriegsmuseum (Museo della Battaglia) und der Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert, ist ein paziergang durch das bezaubernde Altstadtviertel Serravalle, eine der best erhaltenen historischen Zentren der Region Venetien besonders empfehlenswert.

Follina. Unumgänglich ist ein Besuch der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Benediktinerabtei und de dazugehörigen Klosters, des Baptisteriums und des Kapitelsaals. Von diesem Städtchen aus fährt man weiter in Richtung Valdobbiadene, durche eine hügelige Landschft, reich an Weinbergen und freundlichen kleinen Ortschaften. Diese ist die ideale Gegend, um die hervorragenden Weine “Prosecco” und “Cartizze” in den typischen Läden oder Weinschenken, die an einem besonderen Aushängeschild zu erkennen sind, zu kosten. Von Masier  aus führt eine kleine Strasse zur berühmten Villa Barbaro, ein Werk von Andrea Palladio, das im Jahr 1560 erbaut wurde. Im Park hinter der Villa befindet sich das Kutschenmuseum mit einer originellen Sammlung alter Gefährte.

Asolo. Um diesen malerischen und herrlichen mittelalterlichen Ort sehen zu können, muss man das Auto auf halber Höhe abstellen und zu Fuss weitergehen.Sehr eindrucksvoll ist das Schloss Caterina Cornaro mit seinem wunderschönen Park. Ein sehenswürdiges Städtchen, wo es Strassen und Arkaden zu entdecken gibt, Paäste und Häuser, die mit Fresken verziert sind, wo abgelegen auf den Hügeln die Villa Pisani and die Villa degli Armeni ze erkennen sind.

Bootsausflüge

 

Man kann Caorle nicht verlassen, ohne die Lagune von Caorle gesehen zu haben, von der der berühmte Schriftsteller, Ernest Hemingway, so fasziniert war.
Ein geradezu magisches Stück unberührter Natur, wo die Zeit langsam vergeht, Refugium vieler Wasservögel, die hier ihr Nest bauen und uns mit ihrem frohen Gesang erfreuen. Sie können mit einem der Ausflugsschiffe “Arcobaleno” oder mit dem “Bragozzo Serenissima” (einem typischen Lagunenboot, welches sich bestens für Meeresgründe eignet, die nicht so tief sind) täglich vom Fischereihafen ablegen und die gleiche Strecke zurücklegen, wie die heimischen Fischer, wenn sie in die Lagune hinaus fahren um die “casoni” zu erreichen. Dabei handelt es sich um einfache, zweckmäßige, aus Stroh und Schilf gebaute Unterkünfte, in denen einst die Fischerfamilien während der Fischereisaison wohnten.
Die Lagune erreicht man am besten mit dem Boot, das es uns ermöglicht, dieses dichte aus Kanälen und Wasserspiegeln bestehende Netz zu durchdringen, die Stille und die bezaubernden Klänge der Natur zu geineßen und diese eindrucksvolle Wasserlandschaft, wo der Lebensrhythmus dem Wechsel der Gezeiten unterliegt, näher zu betrachten.
Der Lagunenpark ist auch mit dem Ausflugsboot Lunardo, welches ab Hafen Falconera wöchentlich abfährt, erreichbar. In Vallevecchia, besser als “Brussa” bekannt, angelangt kann man das Lagunengebiet mit dem Fahrrad auf dem 12 km langen, mit zahlreichen Hinweisschildren versehenen Naturpfad, der sich durch das ganze Naturschutzgebiet schlängelt, erkunden. Ein üppiger Pinienhain säumt die Küste, der letzte Ausschnitt eines unberührten, an der Nordadria gelegenen Sandstrandes mit den typischen Sanddünen und einer blühenden Vegetation, in der zahlreiche Flora – und Faunarten ihre Heimat gefunden haben, darunter auch viele Meeresschildkröten die hier immer noch ihre Eier ablegen. Für eine Mountainbike – Tour oder einen Ausritt ist die Herbst – und Frühlingszeit am besten, wenn sich die Vegetation in herbstfarblichen Nuancen verfärbt und diese Traumlandschaft vom regen Treiben der unzähligen Tierarten belebt wird.
Die zahlreichen wasserläufe, von denen die Stadt umgeben wird, waren lange Zeit die einzige Verkehrsverbindung zu dem unmittelbaren Hinterland. Das Lagunengebiet, das im Laufe der Jahrhunderte infolge von zahlreichen Trockenlegungsarbeiten wieder urbar gemacht wurde, erstreckte sich einst bis zu den am Fluss Lemene entstandenen Städten wie Concordia Sagggitaria, heute bekannte Aussgrabungsstätte und Portogruaro, reich an Palästen im gotischen und Renaissance-Stil, die man während der Sommersaison auch mit Boot (Ausflugssboot Lunardo) und Rad erreichen kann.
Wenn Sie nach Venedig fahren möchten ist ein Ausflug mit dem Schiff Caorle besonders empfehlenswert, da man die Stadt von der Seeseite her kennen lernen kann, was sicherlich am faszinierendsten ist.
Das Schiff fährt die Küste entlang, in die venezianische Lagune hinein und legt nach zwei Stunden Überfahrt ganz in der Nähe der “Piazza San Marco” an. Für diejenigen, die sich für Sportangeln begeistern, werden während der ganzen Saison von Caorle bzw. Porto Santa Marherita aus Tagesausflüge auf offener See mit dem Ausflugsschiff “Santa Maria del Lauro” organisiert. Dieses Schiff ist mit modernsten Fischereigeräten bzw. der ganzen Angelausrüstung ausgestattet.
Die Ausflüge werden in Begleitung von fachmännischen Seefahrern durchgeführt, für die das Meer zu wahren Leidenschaft geworden ist.

Escursioni in bicicletta

Per gli appassionati della bicicletta, Caorle dispone di una fitta rete di percorsi ciclabili che collegano il capoluogo con le frazioni vicine e che permettono di esplorare ed ammirare le bellezze del paesaggio circostante.

Si può partire dal centro storico, in direzione di Spiaggia di Levante, passare davanti alla chiesa della Madonna Dell’ Angelo, percorrere il Lungomare e proseguire fino ai casoni, tipiche abitazioni dei pescatori.

Per chi ama la natura un itinerario da non perdere è quello che collega Caorle con Valle Vecchia, un’oasi naturale incontaminata dove dimorano rare specie di animali tra cui numerosi uccelli acquatici e rapaci quali il Tarabuso e il Cavaliere d’Italia.

Un altro interessante percorso è quello che si snoda lungo il fiume Livenza e che collega Caorle con Ca’ Corniani, noto centro agricolo e altre piccole località quali Ca’ Cottoni, S. Giorgio di Livenza e Torre di Mosto.

Un piacevole e distensivo ciclotour si può effettuare lungo la pista ciclabile che attraversa Porto Santa Margherita, Valla Altanea e Duna Verde fino ad arrivare a Eraclea Mare.