Die Stille ist sehr süß. Die Geräusche sind die einer Meeräsche, die hier und dort in die Luft schnellt und ins Wasser zurückfällt, vom Rascheln der Blätter, die vom Wind getrieben werden, vom Ruf der Vögel, die nach einer langen Reise aus dem Osten kommen und mit großen Windungen über der Lagune von Caorle, die in Stimmung und Geschmack, die selbe wie früher zu sein scheint, hinabfliegen.

(Ernest Hemingway, Schriftsteller 1899- 1961)

Strände des Küstengebiets, Dünen, Lagunenlandschaften, Meeresoasen (Tegnùe), Fischzuchtgebiete, Wasserläufe, Wälder; Pinienhaine und trockengelegte Gebiete: Ostvenetien ist ein landschaftlich sehr abwechslungsreiches Land mit einem umfangreichen und interessanten Angebot für den Umwelttourismus. Entlang von Wasserläufen und zahlreichen Routen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden können, entdeckt man die eindrucksvollsten Orte dieses Gebiets, die die Besonderheit seiner geographischen Lage, doch auch seine Geschichte, Kultur und kulinarischen Traditionen nahebringen.
Urlaub mit allen Sinnen genießen! Der Urlaub bietet die einmalige Gelegenheit, die Natur zu erkunden und hautnah zu erleben. Sich vom Konformismus didaktischer Vorgaben zu befreien und mit allen Sinnen der Schönheit der Natur zu öffnen! Berauschend die Kompositionen aus Farben, aus Düften und Klängen eines Landes zu erleben, dessen Bewohner sich an die Rhythmen der Natur angepasst haben.

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Die nördliche Lagune von Venedig.

„Natur, von der Technik unterstützt – so wird die Lagune von Venedig beschrieben, eine Naturoase einmaliger Schönheit, die des ständigen Einsatzes des Menschen bedarf, um sie zu schützen und zu bewahren. Die Lagune wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.
Im Jahr 2003 wurde der „Parco della Laguna“ (Lagunenpark von Venedig) innerhalb der Lagune von Venedig gegründet, als Folge eines Projektes, dessen Hauptziel darin besteht, durch Umweltschutz und eine Verbesserung der sozioökonomischen Lage, dem Land neuen Schwung zu geben.
Der Lagunepark von Venedig erstreckt sich im Osten parallel zur vom Meer getrennten Halbinsel Cavallino – Treporti, grenzt im Südosten an Venedig und Murano und umfasst die Inseln Sant-Erasmo, Burano, Torcello und weitere Kleininseln. Einzigartige Oasen unberührter Natur, Lebensraum für viele Tier – und Pflanzenarten erstrecken sich kilometerweit, hier und da unterbrochen von weitläufigen Fischzuchtgebieten. Ein geradezu magisches, in der Stille der Natur eingetauchtes Land, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Ein wahres Naturparadies, das sich gut mit dem Boot, zu Fuß oder mit dem Rad entdecken lässt.. (more).

 

Die “Laguna del Mort” und ihr Pinienwald

In diesem Küstengebiet wird das Land von einer Lagune geprägt, die durch einen schmalen Sandstreifen vom Meer getrennt und durch Sanddünen ans Hinterland angebunden ist. Sie kann von der ehemaligen Trockenanlage aus ( dem jetzigen Umweltbildungszentrum) über den Strand oder durch den Pinienwald von Eraclea Mare zu Fuß und mit dem Rad erreicht werden. Das Gebiet ist insbesondere für die Wanderschaft und Überwinterung vieler Vogelarten sowie als Lebensraum sehr interessanter Pflanzen, einschließlich der Berg-Orchidee, Knabenkräuter und des Apocino Veneto, von Bedeutung. (more)

 

Die Lagune von Caorle

Die Lagune von Caorle und Bibione lockt mit unberührter Natur, faszinierenden Landschaften, einer einmaligen Tier – und Pflanzenwelt. Mit ihren weitläufigen Fischzuchtgebieten, den typischen strohbedeckten “ Casoni” – Fischerhütten, die den einheimischen Fischern als Lager zur Aufbewahrung von Fischgeräten dienen – den hier und da verstreuten Jagdhäusern, stellt die Lagune von Caorle und Bibione eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Region Veneto dar.
Das Gebiet ist ein idealer Lebensraum und Zufluchtsort für viele Zugvögel, die sich hier niederlassen, um hier zu rasten oder zu brüten. Auf Grund der beachtlichen Anzahl von Wasservögeln, die hier überwintern, belegt die Lagune von Caorle, unter Italiens größten Naturschutzgebieten, den zwölften Platz und trägt dazu bei, das Ökosystem im ganz Italien stabil zu halten. Das zwischen den Mündungen der Flüsse Livenza und Tagliamento gelegene Gebiet bildet nämlich den Kern eines ins Leben gerufenen Projektes, dessen Ziel darin besteht, in dieser zum Naturschutzgebiet eingestuften Region einen geschützten Lagunenpark einzurichten.   (more).

 

Die “Tegnue” – Naturriffe

Aus dem mit sandig-schlammigen Sedimenten bedeckten Meeresgrund der oberen Adria tauchen ganz eigenartige Felsformationen auf, die im venezianischen Dialekt „Tegnue“ genannt werden, was soviel bedeutet wie „halten“. Die Bezeichnung wurde einst von den Fischern selbst eingeführt, weil ihre Netze auf Widerstand stießen und immer wieder an den Felsformationen hängen blieben. Sie beherbergen einen unschätzbaren biologischen Reichtum und stellen einen idealen Lebensraum für zahlreiche Tiere – und Pflanzenarten dar.
Die „Tegnue“ erstrecken sich entlang der gesamten Adriaküste in einer Tiefe von 15 bis 40 Metern. Das Ausmaß der Felsformationen variiert zwischen kleinen Inseln bis hin zu mehreren 100 Meter großen Flächen.
Einst ging man davon aus, dass die „Tegnue“ die Überreste von untergegangenen Städten waren, heute werden sie auf Grund ihrer einzigartigen Biodiversität als Studiumsobjekt betrachtet. Für Taucher stellt diese farbenfrohe Unterwasserwelt ein wahres Paradies dar. (more).

 

Der Park am Fluss Reghena und Lemene

Der Park der Flüsse Reghena und Lemene wurde im Jahr 2003 gebaut und von der Provinz Venedig als solchen anerkannt. Das Naturschutzgebiet umrandet die Städte Cinto Caomaggiore, Gruaro und Portogruaro sowie die Seen Acco, Settimo und Ex Furlanis und den Fluss Caomaggiore. Von der Provinzialstraße 76 getrennt, führt der Park zum Ort Gruaro und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad erreichbar. Nicht weit davon entfernt befindet sich die bekannte “Strada dei Vini” , die Weinstraße Doc Lison Pramaggiore. Der Park wird von der Route “Corridoio Nord” durchkreuzt. (more)

 

DER WALD STAZIONE VON PRAMAGGIORE

Das Gebiet besteht aus einer kleinen Waldanlage und einer Sumpf – und Sickerquelle, der “Bassa del Vecchio”, das über Belfiore von Pramaggiore zu erreichen ist. .(more)

 

Der Wald von Alvisopoli

Die aus dem XVIII. Jahrhundert stammende Waldanlage von Alvisopoli erstreckt sich über eine Fläche von 3, 5 ha und ist von 2 km langen, mit Pflanzen gesäumten Pfaden und kleinen Holzbrücken durchzogen. Der damalige Wald ist heute ein bekannter Naturpark. Ein Fahrradweg verbindet der Park mit der umliegenden Stadt Fossalta di Portogruaro. (more)

 

Die Wälder Bandiziol und Prassaccon

Die Wälder von Bandiziol und Prassaccon stammen aus dem Jahr 1996 und wurden im Rahmen eines, im Jahre 1994 gestarteten Projekts, zur Wiederherstellung des Ökosystems nach fast 50 Jahren ihres Bestehens aufgeforstet. Ziel des Projekts war es einen Naturwald zur Revitalisierung der Umwelt, zur Förderung des Fremdenverkehrs und der Kulturinitiativen heranzuziehen.
Dabei wurden die in der Venetischen – und Friaulischen Ebene wachsenden Bäume und Sträucher gepflanzt, für insgesamt 1600 Pflanzen pro Hektar. Die Wälder befinden sich auf einer Route, die die Ortschaften Corbolone und Annone Veneto bei Loncon miteinander verbindet. (more)

 

Der Lame Wald

Der von Menschenhand geschaffene Wald wurde von nicht langer Zeit angepflanzt (Ende der 90er Jahre). Zwischen dem Kanal Sindacale und dem Kanal delle Lame gelegen, erstreckt sich der Wald delle Lame auf einer Fläche von ca. 24 Hektaren.
Folgende Pflanzen und Sträucher sind hier zu finden: Feldahorn, Weißer Stein- Buche, Mannaesche, Sommereiche, Weiße Weide und Feldulme.
Obwohl der Wald delle Lame nicht zur Fahrradroute “GiraLemene” gehört, ist Teil der Nebenroute, die das erschlossene Gebiet Franzona mit dem gleichnamigen Wald verbindet und beim Ort Marango wieder in die Hauptroute einmündet. (more)